Heute erzähle ich wieder mal ein persönliches Erlebnis, Wanderer! Im Jahre 1975 war ich mit meinen Eltern und meinem Bruder in den Sommerferien in dem Örtchen Kloster auf der Insel Hiddensee. Zu Zeiten der DDR war es fast schon ein spezielles Privileg einen Urlaubsplatz auf dieser Insel zu ergattern. Wir hatten gutes Wetter und es versprach ein traumhafter Urlaub zu werden. Der einzige Makel bei diesem herrlichen Bade und Sonnenurlaub war der Brandungsschutz am Strand. Dieser bestand nämlich nicht aus Buhnen , wie sonst an der Ostsee üblich, sondern aus unregelmäßig großen Granitbrocken die zu einem Wall entlang des Badestrandes aufgetürmt waren. Der Wall war etwa 1,50 m hoch und 5m breit und hatte aller 500m einen Durchlass für Badegäste. Das Besteigen oder Überklettern des Walls war streng verboten. Wenn einen der Bademeister erwischt hätte , gäbe es drakonische Strafen , hieß es , bis hin zum Verlassen der ...
"Es gibt Orte, an denen die Zeit dünn wird wie ein Schleier. Wo der Nebel von den Fluten der Saale aufsteigt und die Schatten der Geschichte über die alten Pfade kriechen. Wir folgen nicht den ausgetretenen Touristenpfaden, sondern spüren den Rissen im Stein nach. Tretet näher und lauscht – denn Mitteldeutschland vergisst seine Sagen nicht.“