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Linie 5








 


 Die legendäre Linie Linie 5 ist weit über die Grenzen Sachsen-Anhalts bekannt.

Verbindung: Sie verbindet Halle (Saale) mit Schkopau, Merseburg und Bad Dürrenberg.

​In der DDR-Zeit war sie die "Lebensader" für die Chemiearbeiter. Zu den Schichtwechselzeiten in den Leuna- und Buna-Werken fuhren die Bahnen in extrem dichter Taktfolge und oft als Tatra Dreier-Gespanne.

​Mit einer Gesamtlänge von etwa 31 Kilometern gehört sie bis heute zu den längsten Straßenbahnlinien im Linienbetrieb weltweit.


Der Buna Pelzer

Man sagt, dass die Linie 5 nicht nur die Lebenden zu den Schichtwechseln in die Leuna-Werke brachte. In den nebligen Herbstnächten, wenn der Reif auf den Schienen zwischen Schkopau und Merseburg glitzert, berichten alte Straßenbahnfahrer vom Buna Pelzer oder der „Geisterschicht“.

​Es heißt, dass an der Haltestelle bei X 50 manchmal ein Mann zusteigt, der nicht in die moderne Zeit zu passen scheint. Er trägt die einfache Kutte eines Arbeiters aus einer längst vergangenen Epoche, doch sein Gesicht bleibt im Schatten seiner Kapuze verborgen.

​Einmal, so erzählt man sich, hielt ein Fahrer der Linie 5 in einer besonders dunklen Nacht an der verlassenen Ausweichstelle. 

Die Türen öffneten sich zischend, doch niemand stieg ein. Als der Fahrer in den Rückspiegel blickte, sah er in der letzten Reihe des Dreier-Gespanns eine Gestalt sitzen. 

​Bevor der Fahrer reagieren konnte, zog ein dichter Nebelschleier durch den Wagen. Als er sich umdrehte, war der Sitz leer. Nur ein leiser Geruch nach verbranntem Gummi hing noch in der Luft. Manche glauben, es sei die Seele eines Arbeiters, der einst in den Buna-Werken verunglückte und der nun die moderne „Lebensader“ nutzt, um zwischen den Welten zu wandern.

​Seit diesem Tag meiden erfahrene Fahrer den Blick in den Rückspiegel, wenn sie nachts allein das Stück bei Buna passieren...



KI generierter Inhalt,  Google Gemini/NanoBanana 

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