Graf Ludolf erhielt seinerzeit, vom Markgrafen Dedi dem jüngeren ein wunderschönes Schwert, das mit wertvollen Edelsteinen und aufwändigen Gravuren ausgestattet war.
Er trug daher die Waffe daher stets blank und mit stolzer Brust.
Doch das Schicksal schert sich nicht um Adelstitel. An einem drückend heißen Tag kehrte der Graf von einem langen Ritt heim. Die Erschöpfung übermannte ihn, und er sank in einen tiefen Schlaf, noch während er im Sattel saß oder gerade vom Ross gestiegen war.
Er stürzte so unglücklich, dass er sich an seinem eigenen, stolz getragenen Schwert schwer verletzte. Die Wunde war tückisch; kurz darauf gab der wackere Rittersmann seinen Geist auf.
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