Das Schkeuditzer Wappen bekommt man in der Stadt Schkeuditz selbst kaum noch zu sehen. Es befand sich auf einer Holztafel an dem inzwischen abgebrochenen Alten Rathaus und verschwand hier schon im vorigen Jahrhundert. Ein neues Wappen befindet sich im Giebelfeld des jetzigen Rathauses unter der Uhr und ein weiteres auf einem der bunten Glasfenster im Inneren des Treppenaufgangs. Das Wappen zeigt den heiligen Albanus, der angeblich aus England stammen soll und im Gartenfelde bei Mainz als Märtyrer des christlichen Glaubens durch die diokletianische Verfolgung im Jahre 303 sein Leben verlor.
Der Legende nach soll Albanus nach seiner Enthauptung seinen Kopf selbst an die Stätte seines Begräbnisses getragen haben, daher wird er im Wappenbild auch im weißen Sterbekleide mit dem Haupt in beiden Händen dargestellt.
Die Schkeuditzer erklären sich das Bild des Wappens aber nun folgendermaßen.
Albanus war ein Schkeuditzer, der, des Leinwanddiebstahls bezichtigt wurde und
durch grausame Folterqualen zum Geständnis gebracht worden war. Kurzerhand wurde er darauf zum Schafott geführt, aber vor der Voll-Streckung des Urteils rief er noch mit lauter Stimme:
„So wahr ich unschuldig bin, werde ich meinen Kopf mit den Armen auffangen!"
Das Volk sah mit Schrecken das angekündigte Wunder und stellte das Gottesurteil in seinem städtischen Wappen dar.
IA. O. Reuschert: O. Abitzsch)
KI generierter Inhalt, Google Gemini/NanoBanana 2
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