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Der Nix von Passendorf


​Dort, wo der Kirchteich in Passendorf dunkel und unbewegt liegt, haust ein Wassergeist von unbeständigem Wesen. Man sagt, er sei nicht grundsätzlich böse, doch er fordert seinen Tribut.

  • Die Gestalt: Er erscheint oft als ein wohlhabend gekleideter Herr oder ein Jüngling mit auffallend grünen Rockschößen, an denen stets ein Saum nass ist. Manchmal zeigt er sich auch nur als ein ungewöhnlich großer Fisch, der silbrig unter der Wasseroberfläche blitzt.
  • Der Lockruf: Die Sage berichtet, dass der Nix besonders in den Abendstunden am Ufer sitzt und auf einer goldenen Harfe oder Flöte spielt. Die Musik ist so süß, dass Mensch und Tier wie betäubt zum Wasser gezogen werden.
  • Das Opfer: Es heißt, der Teich sei "grundlos" tief und bilde einen Trichter direkt in das Reich des Nix. Wer ihm zu nahe kommt, den zieht er mit kalten Händen hinab in seinen kristallenen Palast, aus dem es keine Rückkehr gibt.

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